Sattelberatung: Die wichtigsten Informationen für die ersten Monate nach der Anprobe, der Pferdevermessung und dem Sattelkauf des schulterfreien und kurzen Testa-Sattels

Sattelberatung: Wenn Sie sich für den passenden, schulterfreien und kurzen Testa-Sattel entschieden haben, wird Ihr Pferd sehr schnell Muskulatur – besonders im Trapezmuskelbereich – aufbauen.

Der Pferde-Rücken in Form, Aufwölbung und Muskulatur  wird sich nach der Nutzung und dem Sattelkauf eines schulterfreien Testa-Sattels vollkommen verändern und wahrscheinlich verbessern.

Der Aufwölbewert wird günstiger – er wird eine geringere Dorsiflexion bekommen – und  gleichzeitig kann sich die Polsterung Ihres neuen Sattels durch den Druck  und die Bewegung beim Reiten zusammendrücken. Beides ist ganz normal, der Muskulatur-Aufbau und die Aufwölbeverbesserung sind ja sogar erwünscht.

Um dem Pferd diesen „Aufbau“ und diese Regeneration zu erleichtern und die Sattellage weiterhin so zu gewährleisten, wie diese am Anfang der Sattelanprobe war, ist es erforderlich, dass Sie die Kammerweite regelmäßig kontrollieren und ggf. neu einstellen. Die Informationen dazu wurden Ihnen bei der Sattelberatung und dem Sattelkauf ja ausführlich erklärt, gerne sollten Sie bei Unklarheiten noch einmal nachfragen. Die Maße stehen alle im Vermessungsprotokoll, sodass die Nachkontrolle leicht möglich ist. Auch den richtigen Schwerpunkt sollten Sie regelmäßig kontrollieren, er kann sich sehr schnell verändern.

Wenn nun nach einigen Wochen eine Kontrolle durch uns erforderlich oder gewünscht ist, z.B. um die Polsterung zu kontrollieren oder um neu auf zu polstern, so wird dieser Service schnell und unkompliziert durchgeführt, dazu bitten wir Sie, uns das Service-Formular zu senden. Die Kosten dazu sind sehr günstig pauschaliert – so wie dies Ihnen im Kaufvertrag für die ersten Monate zugesichert wurde- und werden niemals überschritten, egal wo Sie wohnen.

Sattelberatung-Hinweis nach dem Sattelkauf:  Unbedingt die Kammerweite des neuen, schulterfreien Sattels kontrollieren.
Wenn die Kammerweite nicht korrigiert und angepasst wird kann der Schwerpunkt sich zu weit nach hinten verlagern.

Die Kissen-Polsterung kann nachgeben und es muss nachgepolstert werden.Auch dadurch verändert sich der Schwerpunkt.

Der Sattel kann nach vorne rutschen und das Pferd bekommt Druckstellen im Bereich hinter der Trag-Kennlinie, (meist ab dem 15.- 16.BW) das sollten Sie unbedingt beachten, genau beobachten und auf jeden Fall  vermeiden. Das optimale Maß sollte eine Kammerfreitheit  (gemessen am Vorderzwiesel) von ca. 10 cm  vom WR aus ausmachen, das genaue Maß geht aus dem Testa-Vermessungsprotokoll hervor..